Samstag, 16. Mai 2015

Tourenrad Update

Inzwischen sind meine Packtaschen angekommen und angebaut. Die Globetrotter-Edition "Orange Line" der Ortlieb Back-Roller unterscheidet sich laut Katalog lediglich durch die nicht vorhandene Innentasche von den Ortlieb Classic, was ich locker verkrafte. Das bewährte Quick Lock 1 System lässt sich auch Dank der beiliegenden Anleitung wirklich leicht und individuell an jeden Gepäckträger anpassen. Der Lenkeradapter der dazu passenden Ultimate4 Lenkertasche erhält von den Käufern dagegen gemischte Bewertungen. Montieren ließ er sich aber ganz einfach und bisher sieht eigentlich alles ganz gut aus. Bleibt abzuwarten, wie sich die Halterung auf Dauer bewährt. Mit den angegebenen sechs Litern Volumen reicht die Tasche locker für den ganzen Kleinkram, auf den man schnell zugreifen möchte, bzw. als kleines Daypack, welches man mit dem dazu gehörenden Trageriemen auch wunderbar mitnehmen kann.


Werkzeug und Flickzeug werden bei diesem Rad nicht in meiner noch vom Mountainbike vorhandenen Topeak Satteltasche untergebracht, sondern in einer Vaude Cruiser Bag Rahmentasche. Somit bleibt zwischen Gepäckträger und Sattel mehr Platz, um dort bei Bedarf einen Packsack mit Zelt etc. aufzuschnallen. Die Cruiser Bag lässt sich variabel im vorderen oder hinteren Rahmendreieck festschnallen und verfügt über ein Hauptfach mit eingenähten Gummibändern zur Fixierung, damit kein Werkzeug klappert, einer kleinen Innentasche, sowie ein von der anderen Seite zugängliches Nebenfach.

Über die Kleinanzeigen von eBay bin ich inzwischen auch auf einen günstigen, wenig gebrauchten Brooks B17 Aged gestoßen. Glücklicherweise habe ich in der Nähe des Inserenten Verwandschaft, die so lieb ist und mir den Sattel dort abholt. Somit fehlen vorerst nur noch vernünftige Pedale.

Da ich mit dem Fahrrad fast täglich unterwegs bin, war mir zudem wichtig, dem Fahrradklau so weit vorzubeugen, wie es eben möglich ist. Neben entsprechendem Bügel- und Segmentschloss zähle ich dabei auf Abschreckung. Hierzu dient die gut sichtbar angebrachte Fahrradcodierung, durch welche das Rad personalisiert wurde und eindeutig mir als Besitzer zuzuordnen ist. Nach dem Anbringen der Codierung habe ich das Fahrrad dann noch bei der Polizei registrieren lassen. Hiermit sind Codierung, Rahmennummer und die wichtigsten Fahrradmerkmale der Polizei bekannt und könnten im Falle eines Falles dabei helfen, das Rad als gestohlen zu erkennen und mich als Besitzer ausfindig zu machen. Bleibt zu hoffen, dass dieser Fall nicht noch einmal eintritt. Das letzte Mal, dass mir ein - zugegebenermaßen unzureichend gesichertes - Fahrrad gestohlen wurde, ist aber auch schon etliche Jahre her.
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